Sichere Pensionen auch für die nächsten Generationen!

Unsere Pensionen sind nicht sicher

Ausgangssituation

Der Zustand des österreichischen Pensionssystems

 

Unser Pensionssystem: teuer, unfair und nicht zukunftssicher

Unser Pensionssystem wirkt auf den ersten Blick stabil. Die Pensionen werden ausbezahlt, das System läuft. Aber dieser Eindruck täuscht. Denn in Wahrheit funktioniert eben dieses System nur, weil es jedes Jahr massiv durch Steuergeld gestützt wird und die Rechnung an die nächste Generation weitergegeben wird. An eine Generation, die zahlenmäßig immer kleiner wird, aber trotzdem immer mehr tragen muss.

Die Realität hinter den Zahlen:

  • Immer weniger zahlen ein, immer mehr beziehen:

Früher kamen auf einen Pensionisten über vier Erwerbstätige. Heute sind es nur noch rund drei und in Zukunft werden es weniger als zwei sein.

  • Wir leben länger, gehen aber nicht später in Pension:

Die Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahrzehnten stark angestiegen, das tatsächliche Pensionsantrittsalter bleibt aber niedrig. Die Folge: längere Pensionszeiten. Im internationalen Vergleich gehen wir früh in Pension und werden durch das staatliche Umlagesystem vergleichsweise großzügig unterstützt.

  • Milliarden aus dem Budget:

Schon heute müssen über 30 Milliarden Euro pro Jahr aus Steuergeld zugeschossen werden. Tendenz steigend.

  • Ungleich und unfair:

Unterschiedliche Systeme bedeuten unterschiedliche Regeln – je nach Berufsgruppe. Manche gehen deutlich früher und mit höheren Pensionen als andere.

Die Pensionsdebatte läuft falsch

In Österreich wird seit Jahren an Symptomen herumgedoktert, anstatt das System grundlegend zu reformieren.

  • Einzelmaßnahmen statt echter Reformen
    Notwendige Strukturreformen werden aufgeschoben. Beschlossene Maßnahmen werden teilweise wieder zurückgenommen.
  • Kurzfristige Politik statt langfristiger Lösungen
    Statt nachhaltiger Absicherung dominieren kurzfristige Maßnahmen. Diese haben oft das Ziel, bestehende Ansprüche zu sichern oder auszubauen.
  • Teure Versprechen statt ehrlicher Debatte
    Noch immer wird behauptet, das System sei auch ohne Reformen gesichert. Gleichzeitig entstehen immer neue kostenintensive Vorschläge.
  • Stimmenfang statt Generationengerechtigkeit
    Politische Entscheidungen orientieren sich häufig an bestehenden Pensionisten und nicht an den kommenden Generationen.
  • Politik für heute, aber auf Kosten von morgen
    Die eigentliche Herausforderung wird verdrängt: Wer finanziert das System in Zukunft?

Das Ergebnis:
Ein System, das nach außen stabil wirkt – aber innen immer stärker unter Druck steht.

Ein System, das nur durch Aufschieben funktioniert, ist kein stabiles System, sondern ein Risiko. Wir brauchen endlich einen neuen Generationenvertrag: Ehrlich, nachhaltig und fair.

Unsere Pensionen sind nicht sicher